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Der Begriff "Ketelwald" ist die mittelalterliche Bezeichnung
für den einstmals geschlossenen Waldzug zwischen Nimwegen und Xanten.
Schon gegen Ende des Mittelalters waren von diesem Waldgebiet nur noch einzelne
Teile übrig, die kontinuierlich bis 1948 weiter verkleinert wurden. Der
Größte Teil ist bis heute der Reichswald, der aufgrund seiner
ökologischen Bedeutung und seiner Lage als "Brückenkopf" zu den
Niederlanden heute den Knotenpunkt aller Teile des Ketelwald-Projektes
darstellt.
Der Name Ketelwald geht auf die alte Bezeichnung
ketilo zurück, wobei lo Wald bedeutet
und keti auf ketel verweist, was etwa fruchtbare
Niederung bedeutet. Dieser alte Name wird längst nicht mehr
gebraucht. Allein in der Groesbeeker ketelstraat findet er sich
heute noch. |