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Krakers
 
von oben
 
Warten auf den Führer
 
Außengraben
 
 
Stromerzeugung
 
 
 

L. Hilberink

 
 
 
 
 
 
  mit freundlicher Unterstützung von Johan Kip anläßlich einer Exkursion am 05.06.2011  
 
smoking kills

Fort Pannerden
Fort Pannerden
 

Fort Pannerden auf der Landzunge am Trennpunkt von Waal und Pannerdensch Kanal ist der Nachfolger der Schenkenschanz. In der Spitze zwischen Kanal und Waal wurde 1742 Fort Pannerden als sternenförmige Schanze gebaut. Mittelpunkt der Schanze war ein steinernes Reduit und ein Pulvermagazin.
Ein 1819 vorgelegter Entwurf für eine modernere Festungsanlage auf dem Hauptdamm bei Pannerden wurde aus Kostengründen nicht umgesetzt. Erst ab 1863 wurde die Notwendigkeit einer Verteidigung an dieser Stelle erkannt. Zwischen 1869 – 1872 wurde schließlich das Fort Pannerden gebaut. Hauptaufgabe waren der Schutz des Rheindammes, Sperrung bzw. der Schifffahrt auf Waal, Pannerdensch und Byland Kanal, sowie Schutz der Inundationsschleusen für die "Nieuwe Hollandse Waterlinie". Das Fort besitzt eine polygonale Form mit trockenem Graben und Kaponnieren und sollte eine Durchhaltefähigkeit von 30 Tagen besitzen. Ursprünglich stand die Hauptbatterie auf dem Wall hinter mit Eisenplatten beschlagenen Eichenbohlen. Dies war aber eine Zwischenlösung, da man die Erkenntnisse über Panzerbatterien abwarten wollte. Die Modernisierung von Fort Pannerden erfolgte zwischen 1885 und 1890. Für die drei Batterien (Bylland-, Rijn- und Waalbatterie) wurden französische und deutsche Panzerplatten angekauft und nebeneinander verbaut. Zusätzlich wurden schützenswerte Bereiche mit Stampfbeton betoniert. Somit bekam das Fort den Status eines Panzerforts.

 

Quelle: www.festungsbauten.de/fort_pannerden.htm am 05.06.2011

 

Die Anlage kann an jedem ersten Sonntag im Monat zu einer sachkundigen Führung besichtigt werden. Im September ist Fort Pannerden jeden Samstag und Sonntag von 12.00 bis 17.00 Uhr geöffnet (letzte Führung: 16.00 Uhr).

 
  Autofähre  
 

Überfahrt über den Pannerdensch Kanal mit der Autofähre

 
  Konik-Pferde  
 

Konik-Wildpferde bei Fort Pannerden

Durch Beweidung und Verbiss durch die Pferde wird der Verbuschung der Landschaft vorgebeugt.

 
  Backstein  
 

filigranes Mauerwerk, fein verfugt

 
 

Die Festungsanlage mit 124 Räumen wurde mit 13 Mio. Backsteinen in nur 3jähriger Bauzeit errichtet. An Tagen der Spitzenbesetzung waren über 500 Arbeiter auf der Baustelle. Die Gesamtkosten beliefen sich auf umgerechnet 60 Mio. Euro

 

Quelle: Mijnheer Johan Kip am 05.06.2011

  Kommandant  
 

Büro des Kommandanten mit Kamin

 
  Latrine mit Privatspähre  
 

Latrine der Krakers

 
  Latrine mit Privatspähre  
 

Bodenmosaik mit dem Zeichen der Krakers im Grundriss der Anlage

 
  Matrosenweisheit  
 

"Wat de vrijer is voor Toos - is het verlof voor'n matroos"

 
  Wandgemälde  
 

Wandgemälde (Ausschnitt)

 
  Identifizierung  
 

Das Marinemuseum in Den Helder hat alle dargestellten Schiffe und Flugzeuge identifiziert

 
 

Die Marinegeschütze im Fort wurden ausschließlich von Marinesoldaten bedient, die hier ihre Unterkunft hatten. Ein "nur noch" innendiensttauglicher Matrose hat das Wandgemälde erstellt.

 
   
 

1870

 
   
 

unser sachkundiger Guide Johan Kip und sein junger Assistent Ted Maters

 
   
 

links Pannerdensch Kanal, rechts die Waal

 
 

Fort Pannerden

Wir sind für Korrekturen und Ergänzungen dankbar.

Stichwort Krakers: Krakers sind die niederländischen Hausbesetzer: die Hausbesetzerszene ist international. So waren bei der Wiederbesetzung von Fort Pannerden auch viele Sympatisanten und Unterstützer aus dem Ausland dabei. Für manchen Anwohner waren schon zu viele "Fremde" vor Ort.

Stichwort Pannerdens Kanal:

 
  Schlafbereich  
 

Schlafräume

 
   
 

... und ein junges Mädchen

 

letzte inhaltliche Bearbeitung: 06.046.2011